Sellin



Strand bei der Seebrücke Sellin

Strand bei der Seebrücke Sellin

Östlich des Granitz, einem ausgedehnten Küstenhochwald, öffnet mit Sellin eines der bekanntesten Ostseebäder auf Rügen seine Pforten. Sellin wird auf beeindruckende Art durch die Lage an der Ostsee geprägt. Für viele ist es heute das wohl schönste Seebad auf Rügen. Tatsächlich präsentiert es sich mit einem einladenden und außergewöhnlich maritimen Charme, der zugleich aber auch durch einen gewissen Luxus charakterisiert wird. Das Seebad auf Rügen befindet sich direkt an der Verbindung zur Halbinsel Mönchgut und erstreckt sich über eine Fläche von 14,33 km². Zu den Besonderheiten von Sellin gehört der Aspekt, dass das Seebad sowohl an der Ostsee als auch am Selliner See gelegen ist. Der Selliner See ist auf der Westseite von Mönchgut über die Having-Bucht mit dem Greifswalder Bodden verbunden.

Historie von Sellin auf Rügen

Strandkörbe bei Sellin auf der Insel Rügen

Strandkörbe bei Sellin auf der Insel Rügen

Das Seebad Sellin, das heute durch Prunk und Glanz charakterisiert wird, blickt auf eine lange Historie zurück. Erstmals wurde es als Zelinische beje im Jahr 1295 erwähnt. Über Jahrhunderte hinweg befand sich das kleine Dorf im Besitz der nachmaligen Fürsten zu Putbus. Bis 1326 war Sellin zudem Teil von dem Fürstentum Rügen. Anschließend ging es in den Besitz von dem Herzogtum Pommern. Ab 1880 setzte in dem kleinen Ort die Entwicklung zum mondänen Badeort ein. Auf Wunsch von dem Kaufmann Hermann Holtz entstand in Sellin das erste Warmbad. Heute handelt es sich bei diesem um das Gebäude der Kurverwaltung.

Die Bäderarchitektur in Sellin

Bäderarchitektur in Seelin auf der Insel Rügen

Bäderarchitektur in Seelin auf der Insel Rügen

Zu einem Synonym für das Seebad Sellin entwickelte sich über Jahrzehnte hinweg die mondäne Bäderarchitektur. Sie entstand gemeinsam mit der Entwicklung zum Badeort und wird noch heute durch die zahlreichen Villen geprägt. Die prächtigen Häuser, die aus der Ursprungszeit der Bäderarchitektur stammen, finden sich heute überwiegend an der Wilhelmstraße. Die Wilhelmstraße gehört zu den bekanntesten Straßen des Ostseebades auf Rügen. Sie führt zu der Steilküste hinaus. Die Steilküste befindet sich in einer Höhe von rund 30 Metern. Über eine steile Treppe oder den Aufzug kann man schließlich zu der Seebrücke von Sellin gelangen. Gleichzeitig erreicht man so auch die Promenade, die sich am Südstrand von Sellin erstreckt.

Sehenswürdigkeiten von Sellin

Die meisten Menschen verbinden mit Sellin vor allem den feinen Sandstrand, der sich direkt an der Ostsee erstreckt. Doch das Wahrzeichen des Seebades ist die Seebrücke. Sie hat eine Länge von 394 Metern und ist damit die längste Seebrücke auf Rügen. Sehr sehenswert ist auch der historische Ortskern. Er wurde im Rahmen der Städtebauförderung umfangreich saniert. Seit 1991 hat sich das Bild von dem Seebad Sellin erheblich verbessert. Zu den weiteren Sehenswürdigkeiten von Sellin gehört die Galerie Hartwich, die im alten Feuerwehrhaus untergebracht wurde. Auch das Bernsteinmuseum, die dazugehörige Werkstatt und die Gnadenkirche sind einen Besuch wert. Sellin beheimatet das einzige Bernsteinmuseum auf Rügen.

Alle Bilder wurden mit freundlicher Unterstützung von:

  • © Grundner, Thomas / Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
  • © Neumann, Frank / Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern
  • © Messerschmidt / Tourismusverband Mecklenburg-Vorpommern

zur Verfügung gestellt.

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