Wittow


Auch bekannt als Windland avancierte Wittow zu einem begehrten Ziel auf der Ostseeinsel Rügen. Um die charmante Halbinsel windfrei genießen zu können, bedarf es vor allem Glück. Der salzige Seewind kann ungehindert auf Wittow treffen. Es gibt keine Erhebung, die ihn bremst. Bis heute sind die drei Leuchttürme von Kap Arkona die wohl bekannteste Sehenswürdigkeit der Halbinsel. Sie haben sich zu einem Wahrzeichen von Wittow entwickeln können und lassen sich am besten ausgehend von Putgarten erreichen. Putgarten ist ein typisch traditioneller Ort auf Rügen. Er ist seit Jahren autofrei und hat sich so die Ruhe und Behaglichkeit bewahren können, die in anderen Orten und vor allem Seebädern vergebens gesucht wird. Nicht weit von Wittow und Putgarten entfernt befindet sich das Fischerdörfchen Vitt. Es ist eines der beliebtesten Ziele der Urlauber und so vor allem während der Hauptsaison meist hoffnungslos überlaufen. Das kleine Städtchen Altenkirchen hat sich zum stillen Zentrum der Halbinsel entwickeln können. Es beheimatet eine schöne alte Kirche.

Das einladende Seebad Breege-Juliusruh

Mit Breege-Juliusruh beheimatet Wittow ein einladendes und ebenfalls auch sehr charmantes Seebad, das mit maritimem Flair aufwarten kann. Die beiden ungleichen Schwestern des heutigen Doppelortes wurden im Jahr 1928 zu einer Gemeinde vereint. Während sich mit Juliusruh ein Straßendorf zu erkennen gibt, das von Seebad-Gepränge geprägt wird, ist Breege ein Boddenhafen. An der Tromper Wiek erstreckt sich ein kilometerlanger, schier nie enden wollender Sandstrand. Er ist der Grund dafür, warum sich über die Jahre hinweg zahlreiche Pensionen und Ferienanlagen rund um Juliusruh angesiedelt haben. Einst handelte es sich bei Breege um einen wichtigen Hafen- und Gemeindeflecken. Doch der Ort, der sich entlang der Boddenküste zieht, hat über Jahre hinweg an Bedeutung verloren.

Altenkirchen – stilles Zentrum von Wittow

Altenkirchen ist als stilles Zentrum von Wittow bekannt. Es wurde im Jahr 1314 erstmals als Antiqua Ecclesia erwähnt. Es ist deutlich zu erkennen, dass Altenkirchen auf der Halbinsel eine wichtige Position einnimmt. Alle Wege auf Wittow führen in das ruhige Städtchen. Zu den Besonderheiten von Altenkirchen gehört die Kirche. Sie stammt aus der Mitte des 12. Jahrhunderts und gibt sich mit alter Backsteinarchitektur zu erkennen. Sie ist das zweitälteste Gotteshaus auf Rügen.

Das Wahrzeichen von Wittow – das Kap Arkona

Ohne Zweifel ist das Kap Arkona das Wahrzeichen von Wittow. Es ist das wohl bekannteste Ziel der Halbinsel und hat sich gemeinsam mit seinen drei Leuchttürmen zu einem ausgesprochen beliebten Fotomodell entwickeln können. Am Kap Arkona finden sich drei Leuchttürme, die unterschiedlicher kaum sein könnten. Der Schinkelturm hat sich zum Veteran der drei Leuchttürme entwickeln können. Nach einer jahrelangen Planungsphase wurde im Jahr 1826 mit dem Bau der Kirche begonnen. Seinen Namen erhielt er von Karl Friedrich Schinkel. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Jaromarsburg. Einst wurde die Tempelfestung als religiöses Zentrum genutzt.

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