Achterwasser


Das Achterwasser

Das Achterwasser

Es gehört zu den Wahrzeichen Usedoms und zu jenen Landstrichen der Ostseeinsel, die sich eine gewisse Einfachheit bewahren konnten. Über Jahre hinweg avancierte das Achterwasser zu einem durchaus beliebten Ziel auf dem Eiland. Mit ihm präsentiert sich eine Bucht des Peenestroms, der in die Ostsee mündet. Das Achterwasser bildet wie der Meeresarm selbst ein Inneres Küstengewässer. Das Boddengewässer ragt seit Jahrhunderten so weit in das Eiland hinein, dass die Ostsee an der schmalsten Stelle nur einen Steinwurf entfernt ist. Die schmalste Stelle der Insel, die von Achterwasser und offener Ostsee begrenzt wird, liegt zwischen Zinnowitz und Ückeritz. Im Norden wird das Achterwasser durch die Halbinsel Gnitz eingerahmt. Im Süden bildet dagegen der Lieper Winkel die natürliche Grenze.

Das Achterwasser und seine Besonderheiten

Achterwasser bei Lütow

Achterwasser bei Lütow

Die schilfbestandene Ausbuchtung, die sich im Südosten vom Achterwasser befindet, ist als Balmer See bekannt. Dagegen hat sich die südwestlichste Ausbuchtung als Krienker See einen Namen machen können. Sie ist nur schwer zugänglich. Bei Sturmhochwassern bestand in vergangenen Jahrhunderten zumindest zeitweise ein direkter Kontakt zur offenen Ostsee. Die Sturmhochwasser zogen in der Historie immer wieder über Usedom hinweg und konzentrierten sich dabei meist auf die schmalste Stelle der Landbrücke, die zwischen Zempin und Koserow gelegen ist. Der Rieckgraben wurde im Zuge dessen regelmäßig überspült. Zwischen Achterwasser und Ostsee misst diese Landbrücke nur eine Breite von 300 Metern.

Das Achterwasser als Surf- und Segelrevier

Achterwasser Lütow

Achterwasser Lütow

Heute ist das Achterwasser vor allem als Ziel für Wassersportfreunde bekannt. Über die Jahre hinweg hat es sich zu einem beliebten Surf- und Segelrevier entwickeln können. Das Achterwasser ist nicht sonderlich tief, bietet jedoch beste Voraussetzungen für verschiedene Wassersportaktivitäten. Auf der Halbinsel Gnitz trifft man auf den Strand des Achterwassers. Er ist nicht annähernd so feinkörnig wie der Ostseestrand auf Usedom, ermöglicht aber auch ein Verweilen abseits des Urlaubstrubels. Typisch ist zugleich der steinige Grund, der das Baden im Achterwasser nicht immer zum Vergnügen macht.

Orte am Achterwasser

Bockwindmühle in Neppermin

Bockwindmühle in Neppermin

Obwohl der Strand mit dem der Ostsee ohne Zweifel kaum mithalten kann, hat sich das Achterwasser zu einem doch sehr beliebten Ziel entwickeln können. Entlang dem rund 300 km² großen Gewässer laden mehrere kleine Orte zum Verweilen und Genießen ein. Idylle und Ruhe erwartet die Gäste so beispielsweise in Lütow. Auf dem Weg nach Lütow passiert man den kleinen Ort Neuendorf. An der Nordwestspitze des Achterwassers befindet sich der Sportboothafen von dem Seebad Zinnowitz. Besonders beliebt sind Ückeritz und Loddin, die an der Südseite vom Achterwasser gelegen sind. In Loddin lohnt sich ein Abstecher in den Loddiner Höft. Die Südostspitze des Achterwassers wird durch Neppermin geprägt. Der kleine Ort befindet sich nur einen Katzensprung von der Bockwindmühle entfernt.

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