Bansin

Bansin Seebad

Am Bahnhof vom Seebad Bensin

Als jüngste und kleinste der drei Seebad-Schwestern öffnet Bansin bis heute mit einer gewissen Beschaulichkeit seine Pforten. Bekannt als Kaiserbad gehört es ohne Zweifel zu den wohl bekanntesten Zielen der Ostseeinsel Usedom. Im Gegensatz zu Ahlbeck und Heringsdorf präsentiert sich Bansin jedoch nicht mit so viel Prunk und Glanz, wie man es von den Kaiserbädern gewohnt sein mag. So zeigt sich bereits die Seebrücke von Bansin mit einer gewissen Zurückhaltung. Letztlich ist es aber genau diese Gediegenheit, die das Seebad an der Ostsee zu einem der populärsten Urlaubsorte macht. Heute beheimatet Bansin rund 2400 Einwohner. Für sie nimmt der Tourismus seit jeher einen besonderen Stellenwert ein.

Bansin und seine Geschichte

Ostsee Strand

Ostsee Strand mit Strandkörben

Das Seebad Bansin auf Usedom blickt auf eine überraschend lange Geschichte zurück, die ihre Wurzeln weit in den vergangenen Jahrhunderten findet. Der Ursprung des heutigen Urlaubsortes lässt sich bis auf das Dorf Bansin am Gothensee zurückverfolgen. Es waren einst die Slawen, die dem Ort den Namen Banzino gaben und damit die Weichen für das heute bekannte Kaiserbad legten. Während des Mittelalters war das Dorf Eigentum des Klosters Pudagla. Die bäuerliche Siedlung wurde nach der Reformation zum Eigentum der Familie Labahn. Das Dorf bestand bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts nur aus rund zwei Dutzend Gehöften. Die Einwohner lebten weitgehend von der Landwirtschaft und der Fischerei. Die erste Bädergenossenschaft von Bansin wurde im Jahr 1896 gegründet.

Bansin und seine Villen

Auch wenn Bansin mit Sicherheit nicht annähernd so glamourös wie das benachbarte Heringsdorf ist, präsentiert es sich doch mit einem gewissen Prunk. Es sind vor allem die prächtigen Bädervillen, die die Straßen des Seebades säumen und ihm zu einem legendären Flair verhelfen. Die Villen in Bansin verfügen über reich verschnörkelte Fassaden, denen es an Detailreichtum mit Sicherheit nicht mangelt. Eine Reihe der schönsten Villen des Seebades findet man entlang der Strandpromenade. Sie ist noch heute als die Flaniermeile von Bansin bekannt und ist vor allem während des Sommers Treffpunkt der zahlreichen Urlauber.

Bansin und seine Sehenswürdigkeiten

Der Strand gehört sicherlich zu den wichtigsten Besitztümern von Bansin. Zumindest ist er für die meisten Urlauber das wohl wichtigste Argument. Zwischen dem Strandzugang an der Seestraße und der Seebrücke herrscht traditionell der meiste Trubel. Direkt am Ende der Baninser Seestraße trifft man auf die flache hölzerne Konzertmuschel. Sie stammt aus dem Jahr 1930 und wird von historischen Badekarren flankiert. Nicht weit entfernt liegt die Seebrücke von Bansin. Sie wurde im Jahr 1994 und misst eine Länge von 285 Metern. Ausnahmsweise wurde bei der Seebrücke von Bansin vollends auf Schnörkel verzichtet und so wirkt der Bau, der in die Ostsee hineinragt, doch bedingungslos einfach. Nicht weit von der Seebrücke entfernt befinden sich mehrere Ferienhäuser an der Ostsee.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>