Karlshagen


Karlshagen

Karlshagen

Als eines der kleinsten Seebäder auf der Ostseeinsel Usedom begeistert Karlshagen mit einem feinsandigen Strand, an dem sich meist seicht die Wellen der Ostsee brechen. Vor allem während des Sommers ist Karlshagen ein beliebtes Ziel von Urlaubern. Gelegen im Schutz vom Peenemünder Haken lädt Karlshagen kleine und große Besucher zu erholsamen Tagen in schickem Ambiente ein. Der breite, steinfreie Strand des Ostseebades hat eine beeindruckende Länge von knapp vier Kilometern und wird vor allem von den Einheimischen gern als einer der schönsten Strände überhaupt bezeichnet. Familien sind in dem Seebad herzlichst willkommen und treffen ganzjährig auf eine Vielzahl von Angeboten. Karlshagen hat sich in jüngster Vergangenheit den Blauen Fisch für Familienfreundlichkeit sichern können. Direkt am Strand des Seebades steht Urlaubern ein Fünf-Sterne-Campingplatz zur Verfügung.

Geschichte des Seebades Karlshagen

Heeresversuchsanstalt am Flugplatz Peenemünde

Heeresversuchsanstalt am Flugplatz Peenemünde

Im Jahr 1829 wurde das heute bekannte Ostseebad Karlshagen als kleine Fischerkolonie gegründet. Nur wenige Jahre später, 1837 erhielt es den Namen Carlshagen. Immer wieder wurde der Ort in der Historie von Schicksalsschlägen heimgesucht. 1872 und 1874 richteten schwere Sturmfluten erhebliche Schäden an. Sie hinterließen in Karlshagen ein Bild der Verwüstung. Das erste Logierhaus, das direkt am Strand des Ortes lag, wurde 1885 durch den Berliner Architekt Hugo Elsner erbaut. In diesem Jahr begann auch der Bäderbetrieb in Karlshagen. Das Logierhaus machte sich nach seiner Errichtung als Strandhotel einen Namen. 1900 wurde eine Straße zwischen Hammelstall, das heute als Trassenheide bekannt ist und Karlshagen errichtet. Im Jahr 1912 folgte schließlich die Kirchenweihe. 1929 ging aus der Fischer- und Strandkolonie die Gemeinde Carlshagen hervor. Der Hafen, der noch heute zu den Wahrzeichen von Karlshagen gehört, wurde 1930 eingeweiht. Jahrelang wurde Karlshagen durch das Geschehen in der Heeresversuchsanstalt Peenemünde geprägt. 1990 setzte schließlich die Entwicklung des neuen Karlshagen zum Ostseebad ein.

Karlshagen und seine Sehenswürdigkeiten

Noch heute begegnet man in Karlshagen unzähligen Reminiszenzen an längst vergangene Zeiten. Ein sehr schönes Ziel für Geschichtsinteressierte ist die Heimatstube Karlshagen. Sie wurde im Haus des Gastes untergebracht und gewährt einen beeindruckenden Einblick in die Geschichte des Seebades. Ein Pendant zum langen Strand bildet die mondän gestaltete Strandstraße, der es an Charme und Luxus nicht mangelt. Unmittelbar hinter den Dünen des Seebades präsentiert sich das Naturschutzzentrum. Es informiert umfangreich über die Tier- und Pflanzenwelt von Usedom. An der neu gestalteten Strandpromenade reihen sich nette kleine Läden und einladende Lokale aneinander. Ausgehend vom Sandstrand hat man einen grandiosen Blick auf die Insel Oie.

Karlshagen als Paradies für Naturliebhaber und Familien

Strand Karlshagen

Strand Karlshagen

Karlshagen ist ein wahres Paradies für Naturliebhaber und Familien. Auch wenn der Tourismus längst in dem Seebad Einzug gehalten hat, zeigt er sich weiterhin in seichter Form. Zu allen Jahreszeiten lädt die Umgebung zum Radfahren und Wandern ein. Ausgehend von Karlshagen kann man eine Seefahrt zu den Inseln Ruden oder Oie unternehmen. Karlshagen wird von schier nie enden wollenden Wäldern eingebettet, die zu einem Tag in der Natur einladen.

3 Antworten auf “Karlshagen

  1. Pingback: Veranstaltungen zu Ostern 2012 an der Ostsee | Ostsee Usedom Rügen

  2. Guenter Kastner on said:

    Es ist schon erstaunlich, daß das kleine Karlshagen eine höhere Kurtaxe nimmt als die Kaiserbäder, indem die Termine, bis wann die Vorsaison gilt, einfach verschoben
    wurden. Eine einheitliche Kurtaxe für alle Usedom-Bäder wäre endlich notwendig, um derartige Eigenauslegungen zu vermeiden beziehungsweise zu untersagen. Eine zu akzeptierende Erklärung wäre die Öl-Verschmutzung des Strandes 2014 gewesen.
    Günter Kastner

  3. Sehr schöner Beitrag über Karlshagen. Hätte gern noch mehr über den Yachthafen gelesen. Aber ansonsten schön zu lesen.

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