Koserow


Der Strand von Koserow

Der Strand von Koserow

Auf Usedom öffnet mit Koserow das größte Seebad der Inselmitte seine Pforten. Im Gegensatz zu vielen anderen Urlaubsorten hat es sich bis heute den Zauber der Einfachheit bewahren können. Es nimmt fast die vollständige Breite der Landenge ein. Koserow befindet sich direkt am Fuß einer für Usedom doch bemerkenswerten Erhebung. Wie kaum etwas anderes prägt der Streckelsberg mit seinen fast 60 Metern das Bild an der Ostsee. Der Berg ist mit einem schönen Mischwald versehen. Zur Ostsee hin bricht er an einer imposanten Steilküste. Der alte Ortskern von Koserow wird nur durch die B 111 und einen schmalen Streifen Wiese vom Achterwasser getrennt. In dem Seebad sind die Nähe zum Wasser und die Naturverbundenheit im Grunde allgegenwärtig. An der Seeseite rücken die Häuser des Ortes zum Teil sehr nah an die Steilküste heran.

Die Geschichte von Koserow

Koserow wirkt heute zweifelsohne modern und frisch und hat sich seine Beliebtheit auf der Ostseeinsel verdient. Die ersten Badegäste kamen im Jahr 1846 in den damals noch kleinen Ort. Obwohl Koserow durchaus auf eine lange touristische Tradition zurückblick, hat sich das Seebad bis heute in weiten Teilen seinen stillen Charme bewahren können. Mit ihm kann sich Koserow auch immer wieder von den Seebädern im Norden und den Kaiserbädern distanzieren. Auch während des Sommers hat man nicht selten den Eindruck, dass sich das Seebad in einem doch tiefen Schlaf befindet. In der Historie fielen zahlreiche Facetten des heutigen Seebades einer verheerenden Sturmflut zum Opfer. Sie wurden in jüngster Vergangenheit mit Liebe zum Detail restauriert.

Koserow und seine Legenden

Es sind noch heute zahlreiche Legenden bekannt, die um Koserow ranken und das Seebad letztlich auch so populär machen. Vor allem der Strand des Seebades wird mit allerhand Sagenhaftem in Verbindung gebracht. Einst soll  am Strand von Koserow das legendäre Vineta aufgeblüht und schließlich untergegangen sein. Doch auch der legendäre Freibeuter Klaus Störtebecker soll in dem Ort zumindest zeitweise zu Gast gewesen sein. Den Überlieferungen zufolge versteckte er sich im kleinen Koserow vor seinen hanseatischen Häschern.

Die schönsten Sehenswürdigkeiten von Koserow

Zweifelsohne wird Koserow seit jeher von der Nähe zum Wasser geprägt. Doch das Seebad hat abseits der Ostsee noch weitaus mehr zu bieten. Der Strand von Koserow wird durch die Seebrücke gesäumt. Er erstreckt sich in Richtung des Streckelsberg und ist vor allem während des Sommers ein Paradies für Urlauber. Die schönste Ecke von Koserow liegt jedoch vor dem Strand. Beim Zugang zum Hauptstrand präsentiert sich ein lichter Waldstreifen. Er wird von den Salzhütten von Koserow geprägt. Sie sind das Wahrzeichen des Seebades. Einst legten die Fischer in den Salzhütten ihren Fang ein und machten ihn so haltbar. Meist handelte es sich dabei um Heringe. Die Salzhütten von Koserow sind eine Rekonstruktion. Die Originale fielen einst der Sturmflut im Jahr 1872 zum Opfer. Ursprünglich wurden sie um 1820 errichtet. Sehr sehenswert ist aber auch die Feldsteinkirche von Koserow. Sie stammt aus dem 13. Jahrhundert und befindet sich im alten Ortskern.

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