Usedom/Stadt

Die Zecheriner Brücke

Die Zecheriner Brücke das Tor zu Usedom

Gelangt man über die Zecheriner Brücke auf die Insel Usedom und begibt sich in Richtung Strand, passiert man nahezu unweigerlich die Stadt Usedom. Sie war einst nicht nur der Namensgeber für die Insel, sondern präsentiert sich bis heute mit einem geschichtsträchtigen Gewand. Usedom ist steinalt, hat sich jedoch bis heute seinen beschaulichen Charakter bewahren können. Wer diesen genießen möchte, sollte sich für einen Abstecher in die Altstadt von Usedom entscheiden. Heute beheimatet die Stadt, die von vielen Touristen lediglich durchquert wird, rund 1900 Einwohner. Die Nähe zur Ostsee und die Bedeutung für die Insel sind in der Stadt allgegenwärtig und machen sie zu einem Kleinod auf einem Eiland, dem es an Flair nicht mangelt.

Die Geschichte von Usedom


Die Stadt Usedom blickt auf eine lange und abwechslungsreiche Historie zurück. Die Gegend um den Schlossberg war vermutlich bereits in vorslawischer Zeit besiedelt. Auf der Anhöhe, die sich über dem kleinen Hafen erstreckt, stand im 12. Jahrhundert eine slawische Burg. Sie diente den pommerschen Fürsten als Residenz und wurde im Jahr 1128 zum Schauplatz großer Geschichte. Bei den Slawen war Usedom einst als Uznam bekannt. In dem Ort trafen sich in der Historie die westpommerschen Adligen und bekannten sich in Anwesenheit von Otto von Bamberg zum Christentum. Die einst doch so kleine Ansiedlung entwickelte sich in kurzer Zeit zu einem schmucken Ort, dem es im Mittelalter nicht an Charme mangelte.

Die Altstadt von Usedom

Stadtkirche Usedom

Stadtkirche Usedom

Bei einem Besuch von der Stadt Usedom sollte man sich einen Abstecher in die Altstadt keinesfalls entgehen lassen. Die engen Gassen und die liebevoll restaurierten Häuser vermitteln ihr noch heute ein besonderes Bild. Zu den Wahrzeichen von Usedom gehört die Marienkirche. Sie wurde erstmals im Jahr 1337 erbaut und wurde nach einer verheerenden Brandkatastrophe als spätgotische Hallenkirche wieder errichtet. Zu den wichtigsten historischen Reminiszenzen gehört das Anklamer Tor, das von dem Brand verschont geblieben ist. Es präsentiert sich als klar gegliederter Backsteinbau, der bereits Mitte des 15. Jahrhunderts errichtet wurde.

Verschnaufpause in Usedom

In der Stadt Usedom lohnt es sich eine kurze Verschnaufpause einzulegen. Ideal dafür ist die Adresse „Antikquitäten und Café“, die in der Swinemünder Straße 68 zu finden ist. Sie lädt nicht nur zum Stöbern ein, sondern ist auch der ideale Ort um zu schlemmen und zu plauschen. Neben zahlreichen Antiquitäten wird Kuchen der Saison gereicht. Außerdem steht eine kleine Auswahl an Feinkost zur Verfügung, die mit Kaffee, Wein, besonderen Spirituosen und Konfekt aufwarten kann. Das Geschäft hat in der Saison täglich ab 10 Uhr geöffnet.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>