Zingst


Buhne an der Ostseeküste

Buhne an der Ostseeküste

Direkt zwischen Ostsee und Bodden erstreckt sich mit Zingst ein Urlaubsdomizil, das nicht nur im Sommer, sondern auch im Winter einen Besuch wert ist. Das Seeheilbad Zingst befindet sich im östlichen Teil der gleichnamigen Halbinsel und zeigt sich mit einem Charme, wie er für die Ostseebäder typisch ist. Während im Sommer Sonnenbaden und Baden bei den Urlaubern auf dem Programm stehen, lädt der Winter zu langen Spaziergängen am Strand ein.

So zeigt sich auf die Seebrücke von Zingst  im Winter mit ganz besonderem Charme. Darüber hinaus können der feine Sandstrand und die von Leben geprägte Flaniermeile entdeckt werden. Ausgehend vom Seebad bieten sich im Winter viele ausgedehnte Wanderungen in den benachbarten Nationalpark an. Liegt kein Schnee, können die meisten Wege bequem per Rad erkundet werden. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft ist eine der außergewöhnlichsten Landschaften der Region. In milden Wintern lohnt sich eine rund 10 Kilometer lange Radtour, deren Ziel Pramort ist. Der Ort befindet sich in einer ganz im Osten der Halbinsel gelegenen Naturlandschaft und führt vorbei an zahlreichen Dünen, grandiosen Kliffs und Wald.

Entdecken Sie Zingst zu Fuß

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Zingst selbst lässt sich am besten zu Fuß erkunden. Eines der bekanntesten historischen Relikte ist die hübsche Dorfkirche von Zingst. Sie wurde schon 1862 erbaut. Die Entwürfe stammten von Friedrich August Stüler, einem Schinkel-Schüler. Auch der Museumshof Zingst kann in den Wintermonaten besucht werden. Das schöne Ensemble setzt sich aus mehreren alten Gebäuden sowie einigen Neubauten zusammen.

Im Jahresverlauf finden auf dem Zingster Museumshof zahlreiche Veranstaltungen statt. Neben Konzerten können ebenso zahlreiche Märkte besucht werden. Die Pommernstube bietet Besuchern zu jeder Jahreszeit die Chance, selbst kreativ zu werden. Hier kann mit Holz gearbeitet werden. Außerdem bekommen Besucher die Gelegenheit eigene Schmuckstücke aus Bernstein anzufertigen. In einer Galerie werden zudem Werke von Zingster Künstlern gezeichnet.

Möchten Sie in die Geschichte des Seebads eintauchen, lohnt sich ein Besuch des Kapitänshauses. Es stammt aus dem Jahr 1867 und zeigt eine spannende Ausstellung zur Zingster Geschichte. Weiterhin kann hier die Ära der Segelschifffahrt noch einmal erlebt werden. Noch Ende des 19. Jahrhunderts lebten in Zingst über 80 Kapitäne und beinahe doppelt so viele Seeleute.

Zingst ist bekanntes Ziel für Fotografen

Mit den Angeboten vom Max-Hünten-Haus hat sich Zingst in den letzten Jahren zum beliebten Ziel für Fotografen entwickelt. Das engagierte Haus wurde nach dem einstigen Maler benannt. Hünten selbst verbrachte einen Großteil seines Lebens in dem Seebad und widmete sich häufig der Fotografie. Vom Max-Hünten-Haus werden jedes Jahr rund 150 Fotoworkshops veranstaltet, an denen sowohl Hobby- als auch Profifotografen teilnehmen können.

Unter den Angeboten finden sich auch spezielle Kurse für Kinder. Zudem bietet sich hier die Gelegenheit, die nötige Technik auszuleihen. Fotokünstler finden in Zingst genügend Aufmerksamkeit. Viele Einheimische stellen ihre Garagentore zur Verfügung, an denen Fotografen schließlich ihre Bilder aufhängen können. Gerade im Sommer gibt es zudem viele Open-Air-Ausstellungen. Der Herbst ist eine der begehrtesten Jahreszeiten für Fotografen, die zu dieser Zeit in Zingst zu Gast sind. Während der Herbstwochen bieten sich unzählige Gelegenheiten die Kraniche, die hier Rast machen, zu fotografieren.

Quellhinweis Bild: © Rico K / fotolia.de

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