Wird der Bettenboom zur Gefahr?

Binz - Hotelurlaub am Strand

Binz: Hotelanlage am Strand

Das auf dem polnischen Teil Usedoms gelegene Swinemünde erlebt seit wenigen Jahren einen regelrechten Bettenboom. An vielen Hotels der Stadt kommt es zu Anbauten, mit denen neue Gästebetten entstehen. Doch die Swinemünder Touristiker reagieren darauf überhaupt nicht gelassen. Sie befürchten, dass es durch den rasanten Bettenanstieg zu einem regelrechten Preisdumping unter den Hotels kommen könnte.

Insgesamt gibt es in Swinemünde heute 15200 Gästebetten. Davon sind rund 3000 in den letzten fünf Jahren durch den Hotelbau entstanden. Ein Ende dieser Entwicklung ist nicht in Sicht. Schon in naher Zukunft sollen weitere Häuser und damit neue Betten für Gäste folgen.

Doch der starke Bettenanstieg könnte letzten Endes Überkapazitäten nach sich ziehen und dadurch könnte es wiederum zu Preisdumping kommen. Darüber hinaus gelten in Swinemüne schon jetzt die Strände und Parkplätze als überlastet. Der Ort schafft es kaum, weitere Gäste abzufangen.

Eine ähnliche Entwicklung erlebte in der Vergangenheit bereit Kolberg. Auch hier kam es in der Tourismusbranche zu einer harten Konkurrenz, die wiederum Preisdumping zur Folge hatte. Der Vorsitzende der Tourismusorganisation von Swinemünde erklärte nun, dass der Ort den Fehler nicht wiederholen könne. Demnach gebe es irgendwo durchaus eine Grenze der Marktsättigung.

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